Neue Verwaltung

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stabil. mobil. agil. | 2. und 3. Juni 2015 | CCL

  • Impressionen vom 16. Kongress neueVerwaltung

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Verwaltung als stabiler Pfeiler der Gesellschaft

In ihrer Eröffnungsrede erläuterte Anke Weigend, Geschäftsführerin der dbb akademie, das Kongressmotto mit einem Hinweis auf die Bedeutung einer modernen Verwaltung für eine erfolgreiche Wirtschaft und stabile Gesellschaft. "Als zuverlässiger Partner im Kräftespiel unterschiedlicher Interessen muss dabei eine finanzstabile, neutrale und rechtssichere Verwaltung als solider Pfeiler der Gesellschaft stehen", betonte Weigend.

Mobiles eGovernment

Eine der größten Herausforderungen sei die Umstellung auf ein mobiles eGovernment. "Bürger und Unternehmen möchten mit der Verwaltung einfach, schnell und vor allem sicher kommunizieren und dies alles möglichst zeit- und ortsunabhängig." Smartphones und Tablets forderten dazu heraus, die bisherigen Portale auf mobile Angebote umzustellen, erläuterte Weigend.

Eine agile Verwaltung ist auch eine gesunde Verwaltung

Der Druck zu mehr Agilität und Flexibilität und die Schnelligkeit, auf veränderte wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge zu reagieren, werden in der Verwaltung weiter zunehmen. Nicht zuletzt entscheide die Motivation und Kompetenz des Personals über den Gesamterfolg einer agilen Verwaltung. Dies gelte insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, der einen Verlust von Erfahrung und Wissen nach sich ziehe.

Kompetenzen für vernetztes Denken und Arbeiten

Welche Kompetenzanforderungen bestehen im digitalen Zeitalter für die Verwaltung? Die Keynote von Prof. Dr. Tino Schuppan, Professor für Public Management an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit belegte, dass in einer vernetzten Verwaltung, die digitale Netzwerke mit der kooperativen Nutzung gesellschaftlich verfügbaren Wissens und Engagements kombiniert, eine neue Sicht auf bestehende Verwaltungsprozesse und -strukturen verlangt. Die digitale Verwaltung verlange neue Kompetenzen für das Verwaltungspersonal. Hierzu gehöre insbesondere eine fachübergreifende Sicht, in der die Informationstechnik als integraler Teil von Veränderungen gesehen werden müsse. Eine moderne Personalentwicklung erfordere daher:

•    mehr Lernen im Arbeitsprozess und in Projekten
•    Führung auf Abstand, vernetzte Führung
•    weg von starren Stellenbeschreibungen
•    Berücksichtigung von nicht beruflich erworbenen Kompetenzen
•    Neue Lernformen zum Kompetenzerwerb

Präsentation von Prof. Dr. Schuppan 

dbb Innovationspreis verliehen

Als Höhepunkt des Kongresses wurde der mit 20.000 Euro ausgelobte dbb Innovationspreis verliehen, den die Metropolregion Rhein-Neckar für ihr Projekt "Kooperatives E-Government in föderalen Strukturen" erhielt. Zwei Sonderpreise gingen an die Ausbildungs- und Nachwuchsprojekte "GO K.A.Li - Kommunale Ausbildung in Lippe" und "azubi.kommunal.de".

Hans-Ulrich Benra, stellvertretender Bundesvorsitzender und Fachvorstand Beamtenpolitik des dbb, lobte anlässlich der Preisverleihung die Aktionsfähigkeit des öffentlichen Dienstes: „Erneut belegen drei ausgezeichnete Best-Practice-Beispiele, dass Deutschlands öffentlicher Dienst und seine Beschäftigten ein hohes Maß an Problembewusstsein und Lösungskom-petenz in sich tragen. Ob im Modellversuch föderale Hürden überwunden oder interkommu¬nal der konzertierte Kampf um die besten Köpfe auf dem Arbeitsmarkt angegangen wird – der öffentliche Dienst stellt sich den Herausforderungen offensiv und mit guten Ideen. Davon profitieren Verwaltung und Bürger gleichermaßen, weil öffentliche Dienstleistungen optimiert und ihre Qualität gesichert werden“, so Benra.

Cornelia Rogall-Grothe, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern und Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik, betonte in ihrer Laudatio die Bedeutung des kooperativen eGovernments in der Metropolregion Rhein-Neckar als besonders erfolgreiches Beispiel eines neuen Verwaltungsdenkens.

Modernes Partnerland Hessen

Peter Beuth, Hessischer Minister des Innern und für Sport, bot am zweiten Kongresstag einen umfassenden Überblick über den digitalen Wandel in der hessischen Verwaltung und hob dabei besonders das Konzept des Hessen-PCs, die Ebenen übergreifenden Kooperationen sowie Maßnahmen der IT- und Cyber-Sicherheit hervor.

Blick nach vorn ohne Zorn

Eine Reise vom E-Government zum digitalen Wandel

Mit einer ermutigenden Bilanz richtete Dr. Marianne Wulff, Geschäftsfüh­rerin VITAKO e.V. in ihrer Keynote den Blick nach vorn, und beschrieb die kommenden Aufgaben auf dem Weg vom E-Government zum digi­talen Wandel. Wie auf einer Reise, so müsse auch der Weg in die digitale Zukunft, hoffnungsvoll und mit einer positiven Grundstimmung angetreten werden. Aus positiven Erfahrungen Mut schöpfen, laute das Motto. Die Gestaltung des digitalen Wandels brauche einen Perspektivenwechsel: von einer auf Verwaltung zentrierten Perspektive hin zu einer ganzheitlichen Betrachtung des digitalen Wandels in der Gesellschaft. 

Keynote von Frau Dr. Wulff

Bürgerdialog der Bundesregierung

Gut leben in Deutschland

Besonderes Interesse fand auch die Veranstaltung im Rahmen des Bürgerdialogs der Bundesregierung „Gut leben in Deutschland“. Rund 70 Teilnehmer diskutierten über zukunftsfähige Modelle zu den Themenfeldern Arbeitssicherung, Gesundheit, Bildung etc.

Bundesweit größter eGovernment-Kongress

Der Kongress neueVerwaltung ist der bundesweit älteste und größte eGovernment-Kongress, der von einer Fachausstellung begleitet wird. Der 16 Kongress fand am 2. und 3. Juni 2015 im Congress Center Leipzig (CCL) statt. In 90 Vorträgen, 9 Tutorials und Workshops sowie 6 Gesprächs- und Diskussionsrunden tauschten sich die Teilnehmenden über praktische Erfahrungen, aktuelle Lösungsangebote und innovative Ideen aus. Dabei standen im Vordergrund die Vorträge über mobile Verwaltungsangebote,  agile Verwaltung, Personalentwicklung und Gesundheitsmanagement, IT-gestütztes Prozessmanagement sowie über Dokumentmanagement und E-Akte.

Veranstalter

Hauptsponsor

Kongressort

Kongresspartner

 

 

 

Partnerland 2015

 

 

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