Termin und Ort

10. - 11. Mai 2011

Congress Center Leipzig

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7. Kongress "Neue Verwaltung"

Wirtschaftliches eGovernment kooperativ gestalten

 

 

 

Gemeinsam sind wir stark – Kooperation statt Einzellösungen im eGovernment

 

Die  siebte Kongressmesse „Neue Verwaltung“ bot mit ihrem Schwerpunkt "Wirtschaftliches eGovernment kooperativ gestalten"  vom 30. bis 31. Mai  erneut ein aktuelles Forum für etwa 1.000 Fach- und Führungskräfte aus allen Bereichen der öffentlichen Verwaltungen.

 

In diesem Punkt waren sich alle Experten einig: In vernetzten Prozessen liegt die Zukunft eines erfolgreichen eGovernments in Deutschland. Die Zusammenarbeit von Verwaltung, Wirtschaft, Politik und IT-Branche bildet dafür den Ausgangspunkt.

 

Die Partner des diesjährigen Kongresses der dbb akademie waren in dieser Hinsicht Programm: dbb beamtenbund und tarifunion, Partnerland Rheinland-Pfalz mit Ministerpräsident Kurt Beck als Schirmherr, die Fraunhofer-Gesellschaft erstmalig als Forschungspartner und Microsoft als starker Partner aus der Wirtschaft und IT-Branche brachten alle die in diesem Zusammenhang angesprochenen Bereiche auf den Plan.

 

Der Weg zum Ziel wurde aus den unterschiedlichen Richtungen angegangen. Doch auch hier gab es hoffnungsvolle Übereinstimmungen mit klaren Erkenntnissen.

 

eGovernment ist Chefsache 

 

 „Die Zusammenarbeit von Verwaltung, Wirtschaft, Politik und IT-Branche bildet für die notwendige Vernetzung der Prozesse den Ausgangspunkt“, resümierte Heinz Ossenkamp, Vorsitzender der dbb akademie und stellvertretender Bundesvorsitzender des dbb beamtenbund und tarifunion. „Einzellösungen sind teuer und wenig effizient. Gemeinsame Lösungen bedürfen der Abstimmung, und die funktioniert zurzeit zwischen Wirtschaft und Verwaltung noch nicht optimal. Dabei ist eGovernment Chefsache – die höchsten Führungsebenen müssen sich hier verantwortlich fühlen“, forderte Ossenkamp.

 

Auch Ministerialdirigent Jürgen Häfner vom Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz sah es als unverzichtbar an, die eGovernment-Aktivitäten zu bündeln und Verwaltungsverfahren zunehmend auf ihre eGovernment-Tauglichkeit zu überprüfen.

 

Innovationsfähigkeit als Wettbewerbsfaktor

 

„Lassen Sie sich was einfallen!“ – forderte Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, in seinem Vortrag die Anwesenden auf. Die Steigerung der Innovationsfähigkeit identifizierte er als den wichtigsten Hebel zur Profitabilitäts- und Wachstumssteigerung.  Innovationen sind auch gefragt, um die von Bullinger kritisierte Bürokratielast für deutsche Unternehmen zu reduzieren. Höchste Einsparpotenziale liefern dafür die Vermeidung von Medienbrüchen in branchenspezifischen Massenverfahren, wie z.B. Baugenehmigungen oder übergreifenden Prozessen, wie z.B.  Unternehmenssteuern.

Wolfgang Branoner, Director Public Sector, Microsoft Deutschland verwies dabei auf die Notwendigkeit, in Zeiten von Haushaltsknappheit bereits investierte Ressourcen sinnvoll zu nutzen. „Gesucht ist die passgenaue Integration und Verzahnung bestehender Komponenten. Hier ist die IT-Industrie gefordert.“

 

eGovernment ist ein Standortfaktor

 

In  der Podiumsdiskussion, die unter dem Thema „Strategien für eine wirtschaftliches eGovernment“ stand,  wurde noch einmal deutlich: eGoverment ist ein Standortfaktor. Dabei geht es nicht um einige wenige technische Erleichterungen, es geht um den Ausbau von Strukturen und Netzwerken, die für mehr Wirtschaftlichkeit auf allen Seiten stehen. Finanzkrise und internationaler Wettbewerbsdruck schaffen eigene Fakten.

 

Resumée

 

Der Kongress „Neue Verwaltung“ bot auch in diesem Jahr mit seinen starken Partnern, den kompetenten Referenten in Fachforen und Workshops und mit der begleitenden Fachausstellung  eine wertvolle Orientierung im weiten Umfeld der IT-Landschaft.

 

Verwaltung, Unternehmen und IT-Branche müssen gemeinsam nach international wettbewerbsfähigen Lösungen für ein erfolgreiches eGovernment in Deutschland suchen. Der Kongress zeigte viele gute Ansätze auf diesem Weg.

 

 Eröffnungsrede von Heinz Ossenkamp 

 Key Note Jürgen Häfner 

 Pressemitteilung des dbb 

 Evaluation der Teilnehmerzufriedenheit 

 Eindrücke vom Kongress 

 

 

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

 

Anke Weigend (Kongressleitung)

0228 . 8193 120

 a.weigend(at)dbbakademie.de 

 

Lioba Kumpf (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)

0228 . 8193 112

 l.kumpf(at)dbbakademie.de 

 

Petra Jakschies-Groß  (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)

0228 . 81 93 116

 p.jakschiesgross(at)dbbakademie.de 

 

Mario Mennemann (Kongress, Fachmesse)

0228 . 8193 160

 m.mennemann(at)dbbakademie.de 

 

Oliver Welte ( Kongress, Fachmesse)

0228 . 8193 133

 o.welte(at)dbbakademie.de 

 

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[update 03.08.2006]