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Freie und Hansestadt Hamburg


 

Finanzbehörde
Abteilung E-Government und IT Steuerung               
E-Mail:  e-government@hamburg.de 
Gänsemarkt 36, 20354 Hamburg

Links:
 www.finanzbehoerde.hamburg.de 
 www.service.hamburg.de 
 www.e-government.hamburg.de 
 www.buergerbeteiligung.hamburg.de

 

Finanzbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg

 

Mit E-Government und IT das moderne Hamburg schaffen. Weichenstellung für eine moderne Stadt.

 

Städte haben gesellschaftlich eine besondere Rolle und ziehen seit Jahrhunderten die Menschen an. Dies gilt für Hamburg als Metropole im Norden in besonderem Maße. Arbeit und eine attraktive Lage locken Neubürgerinnen und -bürger, die Elbe und die zentrale Lage machen die Stadt zu einer logistischen Drehscheibe im Norden und für Unternehmen interessant. Es ist die Kombination aus Wohlstand, Lebensqualität und Wirtschaftswachstum, die über den zukünftigen Erfolg entscheidet. Hamburg versteht sich als Motor dieser Entwicklungen, dessen „Treibstoff“ die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger, sowie die Anforderungen der Unternehmen sind. An dieser Stelle muss eine moderne Verwaltung ansetzen. Doch was macht eine moderne Verwaltung überhaupt aus?

Die Hamburger Verwaltung hat sich in den vergangenen Jahren, beeinflusst durch die technischen Entwicklungen und Anforderungen von außen, zu einem modernen Dienstleister entwickelt. Gewonnene Auszeichnungen sind gut für das Image der Verwaltung und der Stadt und werden als Ansporn verstanden. Es gilt, das erreichte Niveau zu halten, neue Entwicklungen zu forcieren und in weiteren Bereichen noch besser zu werden.

E-Government und IT bieten Potentiale, die bei weitem noch nicht ausgeschöpft sind. Hamburg sieht diese sowohl innerhalb der Verwaltung, als auch gegenüber den unterschiedlichen Zielgruppen. Einsatz von IT darf dabei kein Selbstzweck sein, sondern muss einen konkreten Nutzen erzielen.

Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen wissen aus ihrer Alltagserfahrung, wo aus ihrer Sicht Verbesserungspotentiale sind. Mit einer aktiveren Einbeziehung von Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen lassen sich Anregungen und Kritik in die Verwaltung integrieren. Erste Erfahrungen hat Hamburg in diesem Bereich bereits gemacht und gute Erfolge erzielt. Mit dem Einsatz von Social Media entsteht nicht nur ein weiterer Kommunikationskanal, sondern auch eine neue Möglichkeit der Darstellung und des Dialogs. Die Finanzbehörde hat für die Hamburger Verwaltung einen „Methodenkoffer Web 2.0“ entwickelt, der Empfehlungen für einen erfolgreichen Einsatz bietet. Er soll die Verwaltung ermuntern, sich auf die Bürgerinnen und Bürger einzulassen, ohne an Verlässlichkeit und Seriosität einzubüßen. Eine moderne Stadt sollte es verstehen, die Kreativität ihrer Bürgerinnen und Bürger zu nutzen.

Der Behördenfinder und die Pilotierung der bundesweiten Behördennummer „115“ in Hamburg sind gute Beispiele, in denen Nutzerwünsche das Angebot steuern. Der Behördenfinder kann mittlerweile einfach und bequem als App heruntergeladen werden. Mit dem Telefonischen HamburgService wurde auf von den Bürgern gewünschte etablierte Strukturen gesetzt. Durch die Weiterentwicklung zur „115“ wurde eine weitere Verbesserung erzielt, die es ermöglicht, die gesamte Hamburger Verwaltung aktuell, einheitlich und kostenbewusst zu beauskunften. Konsequente Weiterentwicklungen und die Orientierung an den Kunden tragen zu diesen Erfolgen bei.

Auch die Förderung der Ansiedlung von Neubürgerinnen und -bürgern ist für eine Metropole wie Hamburg existenziell. Lebensqualität und allgemeinverträgliche Stadtplanung sind ein Teil dieses Konzepts, das mit Unterstützung von E-Government und IT Beteiligte einbezieht. Der „Digitale Bauantrag“ oder die „Bauleitplanung online“ tragen den aktuellen Wünschen und Entwicklungen Rechnung.

E-Government und IT müssen dort eingesetzt werden, wo sie Innovationen und Entwicklungen fördern und einen spürbaren Nutzen erzielen. Synergien sind für nahezu alle Bereiche denkbar. Hamburg trägt den Titel „Umwelthauptstadt 2011“ und sieht auch in Bereichen wie der Energiepolitik sowie dem Umwelt- und Klimaschutz Verbesserungspotentiale durch den Einsatz von E-Government und IT. Verwaltungsintern haben wir bereits mit der Reduzierung von Energieverbrauch begonnen, z.B. durch die Technik „wake on lan“.

Gemeinsam mit dem zentralen IT-Dienstleister Dataport (Mehrländeranstalt) werden Lösungen entwickelt, die auch anderen Verwaltungen zur Verfügung gestellt werden. Bereits heute nutzen Kooperationspartner Teile der Hamburger E-Government-Infrastruktur und setzen so ein weiteres Zeichen für den wirtschaftlichen Umgang mit Steuergeldern.

Die „Digitalisierung“ hat die Arbeitsabläufe in den Behörden und Ämtern grundlegend verändert. Das Kerngeschäft der Verwaltung ist es, mit Dokumenten und den in ihnen enthaltenen Informationen umzugehen. Eine zunehmende Datenflut ist kaum zu vermeiden, jedoch wird mit Lösungen wie dem Hamburger Informations-Management (HIM) die Komplexität reduziert. Sinn und Zweck ist es, die Behörden und Ämter der FHH beim Umgang mit Dokumenten zu unterstützen, zu entlasten und die Informationen verfügbar zu machen. Hamburg sieht Wissensmanagement und Kollaboration als zukunftsweisende Themen, die nur auf einer soliden Infrastruktur nachhaltig umgesetzt werden können. Gemeinsames Arbeiten auf Plattformen bietet neue Möglichkeiten – verwaltungsübergreifend, intern und extern.

Gutes E-Government betrachtet nicht nur die Verwaltung, sondern auch immer die Gesellschaft. Auch wenn es bei den Bedürfnissen und Anforderungen an die Verwaltungen regionale Unterschiede geben mag, setzt die Hansestadt auf Kooperationen und beteiligt sich an übergreifenden Projekten. Ziel ist es, die Lebensqualität zu erhöhen, Wirtschaftswachstum zu ermöglichen und einen Einklang mit der Umwelt zu erreichen.


  Anmeldung zur Veranstaltung

© 2005 . www.neue-verwaltung.de / Sonntag, 5. Februar 2012